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Schmerztherapie:

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Periradikuläre Injektionstherapie (PRT)

Die periradikuläre Therapie (PRT) ist ein spezialisiertes Verfahren zur gezielten Schmerztherapie an der Wirbelsäule.

Ablauf

Die Behandlung erfolgt durch wirbelsäulennahe Injektionen an den jeweiligen Nervenwurzeln oder an den kleinen Wirbelgelenken (Facetten) mithilfe einer Computertomographie (CT) oder eines mobilen Röntgenapparats. Die Therapie ist weitestgehend schmerzfrei und bietet durch die Bildgebung ein hohes Maß an Sicherheit.

Verwendete Therapeutika

  • Lokalanästhetika
  • Glukokortikoide (Cortison)
  • Eigenblut, platelet-rich plasma (PRP)
  • Hyaluronsäure

Evidenz

Die PRT hat sich bei lumbalen radikulären Beschwerden etabliert – sowohl bei primären Beschwerden aufgrund von Bandscheibenvorfällen als auch bei postoperativen Beschwerden.

Quelle: Lange A, Eckardt A. Injektionsverfahren an der Lendenwirbelsäule. In: Eckardt A (Hrsg). Praxis LWS-Erkrankungen. Springer, 2011:186–242