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Schmerztherapie:

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PRP / PRF

Plättchenreiches Plasma (PRP) und plättchenreiches Fibrin (PRF) sind regenerative Therapien, die körpereigene Heilungsmechanismen nutzen, um Gewebereparatur und -regeneration zu beschleunigen.

Wie läuft die Anwendung ab?

Es wird eine kleine Menge Blut (ca. 15 ml) entnommen und sofort in einer Spezialzentrifuge verarbeitet. Das gewonnene Plasma enthält ein etwa 2- bis 3-faches Konzentrat an Thrombozyten und wird in das erkrankte Gewebe injiziert.

Thrombozyten setzen am Ort einer Verletzung Wachstumsfaktoren frei. Diese hemmen schmerzhafte Entzündungsvorgänge und initiieren den Wiederaufbau des verletzten Gewebes.

Vorteile der PRP-Therapie

  • Schneller Wirkungseintritt
  • Flüssigeres Konzentrat mit höherer Gewebeintegration
  • Natürliches Gerüst für die Geweberegeneration
  • Keine künstlichen Zusatzstoffe oder Antikoagulanzien
  • Vollkommen natürlich – nur Ihr eigenes Blut
  • Minimales Risiko von Nebenwirkungen

PRF im Vergleich

PRF wird bei niedrigerer Zentrifugengeschwindigkeit (ca. 1300 U/min für 8 Minuten) verarbeitet. Es entsteht eine konzentrierte Matrix aus Blutplättchen, Fibrin und weißen Blutkörperchen, die Wachstumsfaktoren über 7–14 Tage freisetzt – gegenüber rund 24 Stunden bei PRP. Studien zeigen Erfolgsraten von bis zu 85 % bei Gelenk- und Weichteilbehandlungen.

  • Längere Freisetzung von Wachstumsfaktoren (bis zu 14 Tage)
  • Höhere Konzentration heilender Proteine und Zellen
  • Stärkere Heilungsreaktion durch konzentrierte weiße Blutkörperchen
  • Kombinierbar mit PRP und anderen Behandlungen